Abgasskandal Subaru

Amtliche Rückrufe für Subaru-Modelle

Das Kraftfahrtbundesamt hat auch bei Subaru unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden. Für die betroffenen Modelle wurden verpflichtende Rückrufe erlassen. Subaru hat Software-Updates aufzuspielen, mit denen die unzulässigen Abschalteinrichtungen beseitigt werden. Es geht um Modelle mit 2.0 Hubraum und bestimmten Genehmigungsnummern („e1…“):

Subaru             Impreza, Subaru XV                 Euro 6W           e1*2007/46*0597*06 – 08

Subaru             Legacy, Outback                      Euro 6W           e1*2007/46*1320*00 – 02

Die Genehmigungsnummer steht im Fahrzeugschein.

Der Code der Rückrufaktion lautet 202007.

Subaru gerät auch wegen anderer Modelle in Kritik. Die britische Consumers‘ Association, Verbraucherschutzorganisation, testet regelmäßig, ob Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten. Von 153 seit 2012 getesteten Diesel-Modellen verfehlen im Alltag 95 Prozent die Stickoxid-Vorgaben der EU, so die Organisation. Der Subaru Forester steht dabei auf Rang 2 der schmutzigsten Diesel.

Weiterhin hat die in Luxemburg zuständige Behörde verdächtige Einrichtungen zur Reduzierung der Wirksamkeit des Systems zur Abgasrückführung (AGR) bei dem Subaru Forester mit 108 KW (Genehmigungsnummer e13*2007/461305*04) festgestellt.

Es ist also abzusehen, dass das KBA weitere Rückruf-Bescheide erlassen wird.

Auf das Software-Update wird leider kein Verlass sein. Softwareupdates, mit denen unzulässige Abschalteinrichtungen beseitigt werden, haben Berichten zufolge Leistungsverluste, ein verändertes Fahrverhalten und schnelleren Verschleiß zur Folge.

Unter dem Strich sehen sich Besitzer von Subaru-Modellen höheren Wertverlusten und technischen Problemen ausgesetzt. Und das, obwohl Subaru-Fahrzeuge als wertstabil und zuverlässig galten.

Besitzern stehen Rücktritt und Schadensersatz zu

Wer einen betroffenen Subaru Diesel gekauft hat, hat mehrere Möglichkeiten.

Liegt der Kauf weniger als zwei Jahre zurück, kann der Käufer den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären und den Kauf im Verhältnis zum Verkäufer rückwickeln. Er erhält den Kaufpreis zurück und muss sich eine Nutzungsentschädigung für gefahrene Kilometer anrechnen lassen. Den Wagen muss der Verkäufer zurücknehmen.

Außerdem kann der Hersteller Subaru auf Schadensersatz verklagt werden. Subaru haftet dem Besitzer aus vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB. Der Schadensersatzanspruch umfasst den Kaufpreis, ebenfalls abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Vor Gericht kann bei positivem Verlauf des Prozesses auch ein Vergleich geschlossen werden, bei dem der Kläger eine Ausgleichszahlung erhält und den Wagen behalten kann.

Rechtsschutzversicherungen treten in der Regel ein und sollten auch in Anspruch genommen werden.

Verbraucherschützer mit Erfahrung

Die Stiftung Warentest führt Rechtsanwalt Dr. Schweers als erfolgreichen Rechtsanwalt. Das Handelsblatt berichtete über seine Rechtstipps bezüglich des Dieselskandals.

Rechtsanwalt Dr. Schweers bietet Betroffenen des Dieselskandals bzw. Abgasskandals eine kostenlose Erstprüfung der rechtlichen Möglichkeiten an.

Sie können  auch einfach anrufen oder eine Email senden und Ihre Fragen stellen.

Rechtsanwalt Dr. Schweers
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